Ein kritischer Review prüft nicht den Stil, sondern Fakten, Lücken, Risiken und falsche Sicherheit. KI-Antworten klingen oft rund. Gerade deshalb fallen fehlende Quellen, übersehene Annahmen oder zu weit gehende Aussagen spät auf.
Nutze einen zweiten Prüfschritt mit anderer Aufgabe: nicht verbessern, sondern Schwachstellen und Freigabepunkte finden.
Praktisch startest du mit einer kurzen Eingrenzung: Welche Website, welcher Space, welche Datei, welcher Empfänger oder welche Entscheidung ist betroffen? Danach wird der Auftrag kleiner und prüfbarer, statt als offener Sammelwunsch im Chat zu landen.
Ein guter Arbeitsauftrag lautet: „Prüfe diese Antwort kritisch auf falsche Aussagen, unbelegte Annahmen, fehlende Informationen, Tonrisiken und notwendige menschliche Freigabe.“ Ergänze bei wichtigen Vorgängen, dass Unsicherheiten sichtbar markiert und nicht still ergänzt werden sollen.
Achte besonders auf Risiko, Prüfpflicht, Datenschutz und spätere Wiederauffindbarkeit. Diese Punkte entscheiden, ob das Ergebnis nur für den Moment hilft oder später im Team wiedergefunden, geprüft und fortgesetzt werden kann.
Nicht denselben Auftrag einfach erneut formulieren. Review braucht eine andere Perspektive als Entwurf.
Die finale Antwort wird belastbarer, weil sie aktiv gegen Fehler geprüft wurde.