Ein schlanker Assistent mit klarer Rolle arbeitet stabiler als ein Alleskönner mit widersprüchlichen Regeln. Mit jeder zusätzlichen Vorgabe steigt die Gefahr, dass Ton, Aufgabe und Grenze einander blockieren.

Definiere Zweck, erlaubte Aufgaben, Quellen, Ausgabeformat und Nachfrageregeln knapp und überprüfe sie regelmäßig.

Praktisch startest du mit einer kurzen Eingrenzung: Welche Website, welcher Space, welche Datei, welcher Empfänger oder welche Entscheidung ist betroffen? Danach wird der Auftrag kleiner und prüfbarer, statt als offener Sammelwunsch im Chat zu landen.

Ein guter Arbeitsauftrag lautet: „Prüfe diesen Assistenten auf überflüssige, widersprüchliche oder zu breite Regeln und schlage eine schlankere Version vor.“ Ergänze bei wichtigen Vorgängen, dass Unsicherheiten sichtbar markiert und nicht still ergänzt werden sollen.

Achte besonders auf aktueller Arbeitsstand, gültige Entscheidungen und offene Punkte. Diese Punkte entscheiden, ob das Ergebnis nur für den Moment hilft oder später im Team wiedergefunden, geprüft und fortgesetzt werden kann.

Nicht jeden Sonderfall dauerhaft in den Assistenten schreiben.

Kleine, klare Assistenten sind leichter zu testen und im Team sicherer einsetzbar.